10. August 2026

CDU Andernach fordert Regionalkennzeichen „AND“ für Andernach

Die CDU-Stadt­­rats­frak­­ti­on Ander­nach setzt sich erneut für die Ein­füh­rung eines eige­nen Regio­nal­kenn­zei­chens für den Zulas­sungs­be­zirk Ander­nach ein. Nach den ange­kün­dig­ten Ände­run­gen bei den Rege­lun­gen für Kfz-Regio­nal­ken­n­­zei­chen sieht die CDU jetzt die Chan­ce, den seit vie­len Jah­ren bestehen­den Wunsch nach einem eige­nen Kenn­zei­chen „AND“ umzu­set­zen.

Die CDU-Stadt­­rats­frak­­ti­on hat des­halb bean­tragt, dass der Haupt- und Finanz­aus­schuss die Ver­wal­tung auf­for­dert, unmit­tel­bar nach der Ände­rung des § 9 der Fahr­­zeug-Zulas­­sungs­­­ver­­or­d­­nung die Zulas­sung eines Regio­nal­kenn­zei­chens für den Kfz-Zulas­­sungs­­­be­­zirk Ander­nach zu bean­tra­gen. Hin­ter­grund ist eine Ent­schlie­ßung des Bun­des­ra­tes vom 6. März 2026. Danach sol­len künf­tig auch Mit­tel­städ­te und Kom­mu­nen ab 20.000 Ein­woh­nern leich­ter eige­ne Orts­kür­zel erhal­ten kön­nen, ohne dass dafür frü­he­re Kenn­zei­chen reak­ti­viert oder Ver­wal­tungs­be­zir­ke neu geschaf­fen wer­den müssen.

AND“ schafft regio­na­le Identität

Für die CDU ist ein eige­nes Kenn­zei­chen weit mehr als eine Kom­bi­na­ti­on aus drei Buch­sta­ben. Ein Regio­nal­kenn­zei­chen macht unmit­tel­bar sicht­bar, wo ein Fahr­zeug zuge­las­sen ist – und damit auch, wo Men­schen zu Hau­se sind. „AND“ wür­de Ander­nach auf den Stra­ßen der Regi­on und weit dar­über hin­aus sicht­bar machen. Das stärkt nach Auf­fas­sung der CDU die regio­na­le Ver­bun­den­heit und die Iden­ti­fi­ka­ti­on der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger mit ihrer Stadt.

Gleich­zei­tig wäre das Kenn­zei­chen ein Stück **kos­ten­lo­se Wer­bung für Ander­nach. Fahr­zeu­ge mit dem Kür­zel „AND“ wären im gesam­ten Bun­des­ge­biet unter­wegs und wür­den den Namen der Stadt immer wie­der sicht­bar machen. Gera­de für eine Stadt, die als his­to­ri­sches und tou­ris­ti­sches Zen­trum am Rhein über­re­gio­nal wahr­ge­nom­men wer­den möch­te, ist die­se zusätz­li­che Sicht­bar­keit ein posi­ti­ver Effekt.

Ein eige­nes Regio­nal­kenn­zei­chen kann außer­dem dazu bei­tra­gen, Ander­nach stär­ker als eigen­stän­di­gen Stand­ort wahr­zu­neh­men. Das Kür­zel „AND“ steht unmit­tel­bar für die Stadt und schafft eine kla­re regio­na­le Zuord­nung. „Wir sehen dar­in eine geeig­ne­te Mög­lich­keit, die regio­na­le Ver­or­tung und die Iden­ti­tät mit unse­rer Stadt zu stär­ken und gleich­zei­tig die über­re­gio­na­le Sicht­bar­keit Ander­nachs zu erhö­hen“, heißt es in dem Antrag der CDU-Stadtratsfraktion.

Dabei ist die Idee kei­nes­wegs neu. Bereits mit einem Antrag vom 21. April 2011 hat­te die CDU die Ein­füh­rung eines eige­nen Kenn­zei­chens für Ander­nach gefor­dert. Auf­grund der dama­li­gen und bis heu­te gel­ten­den Rechts­la­ge war dies jedoch nicht mög­lich. Auch auf einen ent­spre­chen­den Stadt­rats­be­schluss vom 22. Janu­ar 2025 nimmt die CDU in ihrem aktu­el­len Antrag Bezug.

Ein wei­te­rer Vor­teil: Nach Auf­fas­sung der CDU sind mit der Ein­füh­rung eines Regio­nal­kenn­zei­chens kei­ne Kos­ten für die Stadt ver­bun­den. Damit kön­ne eine Maß­nah­me umge­setzt wer­den, die vor allem einen sym­bo­li­schen und iden­ti­täts­stif­ten­den Wert habe, gleich­zei­tig aber für die Außen­wahr­neh­mung Ander­nachs von Nut­zen sein könne.

Die CDU-Stadt­­rats­frak­­ti­on will des­halb, dass die Ver­wal­tung die not­wen­di­gen Schrit­te vor­be­rei­tet, sobald die ent­spre­chen­de Ände­rung der Fahr­­zeug-Zulas­­sungs­­­ver­­or­d­­nung in Kraft tritt. „AND“ soll damit künf­tig nicht nur auf dem Papier für Ander­nach ste­hen – son­dern auf den Stra­ßen sicht­bar für die Stadt werben.