19. Juli 2026

CDU: QR-Codes an Andernachs Sehenswürdigkeiten – warum eigentlich nicht?

Die CDU-Stadt­­rats­frak­­ti­on for­dert die Stadt­ver­wal­tung erneut auf, bedeu­ten­de Sehens­wür­dig­kei­ten und Bau­denk­mä­ler in Ander­nach mit QR-Codes aus­zu­stat­ten. Die Idee ist kei­nes­wegs neu: Bereits mehr­fach wur­de die Nut­zung sol­cher digi­ta­len Infor­ma­ti­ons­an­ge­bo­te in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ange­regt und auch zugesagt.

Es ist schon erstaun­lich, dass wir im Jahr 2026 noch dar­über dis­ku­tie­ren müs­sen, ob ein QR-Code an einem his­to­ri­schen Gebäu­de sinn­voll ist“, erklärt Hans-Georg Han­sen, Spre­cher für Kul­tur der CDU im Ander­na­cher Stadt­rat. „Die Tech­nik ist ein­fach, kos­ten­güns­tig und längst All­tag. Besu­che­rin­nen und Besu­cher erwar­ten heu­te, dass sie sich unkom­pli­ziert und digi­tal über einen Ort infor­mie­ren können.“

Ein posi­ti­ves Bei­spiel lie­fert nun die Anne-Ehl-Stif­­tung. Sie hat die Kunst­wer­ke an der Kon­­rad-Ade­n­au­er-Allee mit QR-Codes ver­se­hen. Wer mehr über die Künst­ler und die jewei­li­gen Wer­ke erfah­ren möch­te, kann die Infor­ma­tio­nen direkt vor Ort mit dem Smart­phone abrufen.

Die Anne-Ehl-Stif­­tung zeigt, wie ein­fach es geht. Wenn ein QR-Code bei Kunst­wer­ken mög­lich ist, erschließt sich uns nicht, war­um das am Run­den Turm, am Boll­werk, am Koblen­zer Tor, am Rhein­tor oder im Schloss­gar­ten nicht funk­tio­nie­ren sollte.“

Nach Ansicht der CDU muss dafür kein neu­es, auf­wen­di­ges Sys­tem geschaf­fen wer­den. Ein QR-Code kön­ne direkt auf bereits vor­han­de­ne digi­ta­le Infor­ma­tio­nen ver­wei­sen, bei­spiels­wei­se auf Inhal­te der Platt­form „Ander­nach begeis­tert“. Die Infor­ma­tio­nen könn­ten zudem jeder­zeit aktua­li­siert und in ver­schie­de­nen Spra­chen ange­bo­ten werden.

Wir brau­chen kei­ne jah­re­lan­gen Prü­fun­gen und kei­ne Mil­lio­nen­in­ves­ti­tio­nen“, betont Han­sen. Ein QR-Code, ein Link und ein biss­chen Wil­le – mehr sei für den Anfang nicht nötig. Die CDU-Stadt­­rats­frak­­ti­on bean­tragt daher, das The­ma erneut im Kul­­tur- und Digi­ta­li­sie­rungs­aus­schuss zu bera­ten und kon­kre­te Schrit­te zur Umset­zung festzulegen.

Ander­nach ist eine his­to­ri­sche Stadt und lebt vom Tou­ris­mus. Dann soll­ten wir unse­re Geschich­te auch zeit­ge­mäß ver­mit­teln“, ist die CDU-Frak­­ti­on überzeugt.