7. Novem­ber 2025

Andernacher Kreisverkehre sind Erfolgsmodell: CDU spricht sich für den Bau weiterer Verkehrskreisel aus

Die CDU-Stadt­­rats­frak­­ti­on um ihren Vor­sit­zen­den Rapha­el Busen­kell bit­tet die Ver­wal­tung zu prü­fen, ob wei­te­re Kreis­ver­keh­re in Ander­nach rea­li­siert wer­den kön­nen und macht in einem Antrag fünf kon­kre­te Stand­ort­vor­schlä­ge, an wel­chen Ver­kehrs­kno­ten­punk­ten dies mög­lich und not­wen­dig wäre.

Dabei han­delt es sich um die Stand­or­te B 9 Rich­tung Bonn Aus­fahrt Ander­nach West Renn­weg, B 9 Rich­tung Bonn Aus­fahrt Ander­nach Süd Akti­en­stra­ße, Kreu­zung Akti­en­stra­ße – St. Tho­ma­ser Hohl, Kreu­zung Koblen­zer Stra­ße – Hans-Juli­us-Ahl­­mann-Stra­­ße sowie die Aus­fahrt B 9 Rich­tung Koblenz Aus­fahrt Ander­nach Süd Aktienstraße.

Beson­ders weist die CDU auf die zahl­rei­chen Vor­tei­le von Kreis­ver­kehrs­plät­zen hin. Eine erhöh­te Ver­kehrs­si­cher­heit wer­de durch gerin­ge­re Geschwin­dig­kei­ten der Fahr­zeu­ge erreicht, es pas­sier­ten sta­tis­tisch weni­ger Unfäl­le, außer­dem wer­den Kon­flikt­punk­te im Gegen­satz zu kon­ven­tio­nel­len Kreu­zun­gen reduziert.

Wei­ter­hin wird ein ver­bes­ser­ter Ver­kehrs­fluss durch kür­ze­re War­te­zei­ten sowie höhe­re Durch­lass­fä­hig­keit erreicht. Auch aus Umwelt­ge­sichts­punk­ten sind Kreis­ver­keh­re von Vor­teil, durch den flüs­si­ge­ren Ver­kehr ent­ste­hen gerin­ge­re Emis­sio­nen, die Lärm­be­las­tung wird redu­ziert. Auf den Mit­tel­in­seln kön­nen klei­ne Grün­flä­chen ent­ste­hen, die zur Ver­bes­se­rung des Stadt­bil­des, zur För­de­rung der Bio­di­ver­si­tät und ein wenig zur Redu­zie­rung des städ­ti­schen Wär­me­insel­ef­fek­tes beitragen.

Die bis­he­ri­gen Kreis­ver­keh­re haben sich in Ander­nach als Erfolgs­mo­del­le erwie­sen und den Ver­kehrs­fluss sowie die Sicher­heit aller Ver­kehrs­teil­neh­mer erheb­lich ver­bes­sert. Wir freu­en uns, dass unse­rem Antrag ein­stim­mig zuge­stimmt wur­de und die Stadt­ver­wal­tung ent­spre­chen­de Vor­un­ter­su­chun­gen durch ein exter­nes Büro beauf­tragt sowie die Pla­nun­gen ent­spre­chend den Ergeb­nis­sen fort­führt“  beto­nen Rapha­el Busen­kell, Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der der CDU sowie Maxi­mi­li­an Rumpf, Spre­cher der CDU im Umwelt- und Verkehrsausschuss.