17. Juni 2022

Energieversorgung in Andernach – Informationsveranstaltung der CDU

Wie sicher ist die Ener­gie­ver­sor­gung in Ander­nach war das The­ma beim jüngs­ten „Stamm­tisch“ der CDU. Jan Deus­ter, tech­ni­scher Geschäfts­füh­rer der Stadt­wer­ke, infor­mier­te in sei­nem Vor­trag über die aktu­el­le Situa­ti­on und gab einen Aus­blick dar­auf, wie sich die Ener­gie­ver­sor­gung ange­sichts der neu­en Her­aus­for­de­run­gen, auch im Hin­blick auf alter­na­ti­ve Ener­gie­quel­len, darstellt.

Die aktu­el­le Ener­gie­markt­kri­se führt zu erheb­lich stei­gen­den Ener­gie­prei­sen, erschwe­rend kommt noch der Krieg in der Ukrai­ne und die damit ver­bun­de­nen Unsi­cher­hei­ten hin­sicht­lich der Gas­lie­fe­run­gen aus Russ­land hin­zu. Bun­des­weit berei­ten sich die Ener­gie­ver­sor­ger auf eine Gas­man­gel­la­ge vor und ste­hen in stän­di­gem Aus­tausch, ins­be­son­de­re auch mit der Bun­des­netz­agen­tur, um ggf. not­wen­di­ge Mass­nah­men ein­lei­ten zu kön­nen. Dazu gehört beson­ders der stän­di­ge Kon­takt mit mög­li­cher­wei­se betrof­fe­nen Kun­den und Unter­neh­men, mit denen man ent­spre­chen­de Vor­be­rei­tun­gen trifft“ beton­te Jan Deuster.

Ange­spro­chen auf die künf­ti­ge Ent­wick­lung lenk­te Deus­ter den Blick auf den not­wen­di­gen Wan­del in der Ener­gie­ver­sor­gung. „Künf­tig ist es unab­ding­bar, den Schwer­punkt auf alter­na­ti­ve und rege­ne­ra­ti­ve Ener­gien zu legen und die Ver­sor­gung sowohl bestehen­der als auch neu­er Wohn­ge­bie­te im Hin­blick auf die mit­­­tel- und unmit­tel­ba­ren Kli­ma­aus­wir­kun­gen zu sichern. Alter­na­ti­ve Wär­me­ver­sor­gungs­lö­sun­gen wären zum Bei­spiel  Nah- und Fern­wär­me, alter­na­ti­ve gas­för­mi­ge Ener­gie­trä­ger, aus­ser­dem eine Umrüs­tung auf dezen­tra­le Lösun­gen. Das ist mit viel­fach gro­ßen Inves­ti­tio­nen in Infra­struk­tur und Gebäu­de­in­stal­la­tio­nen sowie auf­wän­di­gen Pla­nungs­pro­zes­sen ver­bun­den. Die Umset­zung wird ange­sichts des Fach­kräf­te­man­gels, feh­len­der Mate­ri­al­ka­pa­zi­tä­ten und wie wir lei­der aktu­ell erle­ben, enor­men Preis­stei­ge­run­gen, nicht von Heu­te auf Mor­gen zu schaf­fen sein.  Die­ser Her­aus­for­de­rung müs­sen wir uns als Unter­neh­men, als Bür­ger und Gesell­schaft stel­len“ beton­te Deus­ter. „Klar ist, es wird eine Wär­me­wen­de und ver­schie­de­ne tech­ni­sche Lösun­gen geben. Dies wird mit gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen und eben­sol­chen Ver­än­de­run­gen für die Ver­brau­cher ein­her­ge­hen um die Ener­gie­ver­sor­gung auch künf­tig sicher­zu­stel­len. Die Stadt­wer­ke Ander­nach sind inno­va­tiv, nah am Markt und sehr gut auf Chan­cen und Risi­ken vor­be­rei­tet“ beton­te Dr. Hans-Georg Hansen.