3. April 2022

CDU Andernach – Gemeinsam gestalten

Wäh­rend der ers­ten Sit­zung des neu­ge­wähl­ten Vor­stan­des der Ander­nacher CDU wur­de ins­be­son­de­re eine stär­ke­re Ein­bin­dung der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in die Kom­mu­nal­po­li­tik gefor­dert. „Mit neu­en Betei­li­gungs­for­ma­ten und den Mög­lich­kei­ten, wel­che sozia­le Medi­en sowie Video­kon­fe­ren­zen bie­ten, kön­nen attrak­ti­ve Ange­bo­te zur akti­ven Teil­nah­me geschaf­fen wer­den“ so Dr.Hans-Georg Han­sen, Vor­sit­zen­der des CDU-Stadt­­­ver­­­ban­­des. Die Sit­zung wur­de Coro­­na-kon­­form teils in Prä­senz, teils als Video­kon­fe­renz durchgeführt.

Ein wich­ti­ges The­ma der CDU ist natür­lich auch die Situa­ti­on in der Ukrai­ne und die Aus­wir­kun­gen auf uns. Die­ser Krieg ver­ur­sacht ent­setz­li­ches Leid in der Zivil­ge­sell­schaft, die bru­ta­len Angrif­fen der rus­si­schen Armee aus­ge­setzt ist.

Aktu­ell sind ca. 250 Men­schen in Ander­nach ange­kom­men. Wie vie­le noch kom­men wer­den ist der­zeit unklar, nach dem Ver­tei­lungs­schlüs­sel erwar­ten wir ins­ge­samt 400 bis 500 Men­schen, die vor dem furcht­ba­ren Krieg in der Ukrai­ne flie­hen. Es ist eine gro­ße Her­aus­for­de­rung, den Men­schen ange­mes­sen zu hel­fen. Da leis­ten die Mit­ar­bei­ter in Ver­wal­tung und dem Haus der Fami­lie jeden Tag eine groß­ar­ti­ge Arbeit“ beton­te Dr. Han­sen. Sei­tens der Stadt wur­den bereits das Kol­ping­haus, das benach­bar­te Gebäu­de sowie das ehe­ma­li­ge Pfarr­heim Maria-Him­­mel­­fahrt ange­mie­tet, um Unter­künf­te für Flücht­lin­ge zu schaf­fen. Die meis­ten wer­den der­zeit in pri­va­ten Unter­künf­ten, die ihnen von hier leben­den Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen oder Bekann­ten zur Ver­fü­gung gestellt wur­den unter­ge­bracht. Dr. Han­sen: „Weil mehr als die Hälf­te der Flücht­lin­ge Kin­der sind, ste­hen wir per­spek­ti­visch vor der gro­ßen Her­aus­for­de­rung, genü­gend Plät­ze in Kin­der­gär­ten und Schu­len bereit­stel­len zu kön­nen. Wir unter­stüt­zen die Stadt­ver­wal­tung und wer­den alles dafür tun, dass den Men­schen, die aus der Ukrai­ne zu uns kom­men, best­mög­lich und schnell gehol­fen wird. Wir dan­ken allen ehren­amt­li­chen und frei­wil­li­gen Hel­fe­rin­nen und Hel­fern für ihren Ein­satz bei der Auf­nah­me und Unter­stüt­zung der (Kriegs-) Ver­trie­be­nen aus der Ukraine.“