6. Novem­ber 2020

CDU-Andernach fordert schnelles Internet auch für die Andernacher Gewerbegebiete

Seit Jah­ren set­zen wir uns dafür ein, dass auch die Ander­nacher Gewer­be­be­trie­be schnel­les Inter­net bekom­men kön­nen“, so Mecht­hild Heil MdB, Vor­sit­zen­der der CDU-Ander­­nach. „Unse­re Beharr­lich­keit wird nun end­lich belohnt, denn jetzt sol­len im nächs­ten und über­nächs­ten Jahr für fast 5 Mil­lio­nen Euro end­lich die Ander­nacher Gewer­be­ge­bie­te, aber auch Kran­ken­haus und Feu­er­wehr mit schnel­lem Inter­net über Glas­fa­ser ange­bun­den wer­den.“ Dass dies so lan­ge gedau­ert hat, liegt an der Aus­bau­po­li­tik der Netz­an­bie­ter, so die Christdemokraten.

Daher hat die Stadt zusam­men mit dem Land­kreis May­­en-Koblenz ein ent­spre­chen­des Aus­bau­pro­gramm auf den Weg gebracht, das der Bund mit bis zu 90 Pro­zent bezu­schusst. Den­noch ver­bleibt ein 495.000 Euro gro­ßer Bro­cken, den die Stadt in den Haus­hal­ten 2021 und 2022 auf­brin­gen muss. Lei­der betei­ligt sich das Land Rhein­­land-Pfalz trotz gegen­tei­li­ger Bekun­dun­gen dar­an nicht.

Mecht­hild Heil betont, dass die­se wich­ti­ge Inves­ti­ti­on in die Stand­ort­qua­li­tät von Ander­nach von den Christ­de­mo­kra­ten mit­ge­tra­gen wird. „Wie wich­tig schnel­les Inter­net ist, erle­ben wir in die­sen Tagen alle haut­nah. Auch den Mit­ar­bei­tern der Fir­men in den betrof­fe­nen Gewer­be­ge­bie­ten soll­te es mög­lich sein, in der der­zei­ti­gen Situa­ti­on im Home­of­fice zu arbei­ten. Das schei­tert aber zu oft dar­an, dass die Fir­men noch an kein schnel­les Inter­net ange­bun­den sind“. Wäh­rend für die Ander­nacher Wohn­ge­bie­te größ­ten­teils die Breit­band­ver­sor­gung her­ge­stellt ist, muss­ten die Anlie­ger in den Indus­­trie- und Gewer­be­ge­bie­ten wie etwa am Hafen, Im Breit­holz, Füll­scheu­er, am Rennweg/Klingelswiese, am wei­ßen Haus, Krä­wer­weg, aber auch Süd­hö­he bis jetzt lei­der dar­auf war­ten. Es wäre die Auf­ga­be des Ober­bür­ger­meis­ters gewe­sen, die­sen gra­vie­ren­den Stand­ort­fak­tor schon viel frü­her zu verbessern.