16. August 2020

Mechthild Heil MdB und Gerhard Masberg (CDU): „Andernach muss sich an Welterbe-Initiative beteiligen!“ — CDU will Welterbestatus für Eifelmühlsteinrevier

Die Ander­nacher CDU-Frak­­ti­on hat bean­tragt, bei der nächs­ten Stadt­rats­sit­zung die Aner­ken­nung des Eifel­mühl­stein­re­viers als UNESCO-Welt­­er­be auf die Tages­ord­nung zu set­zen, so infor­mie­ren der CDU-Frak­­ti­on­s­­vor­­­si­t­­zen­­de Ger­hard Mas­berg und die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te und Stadt­rä­tin, Mecht­hild Heil. Bei­den war bekannt gewor­den, dass die Stadt May­en, die Ver­bands­ge­mein­den Men­dig und Vor­de­rei­fel sowie die dazu­ge­hö­ri­gen Gemein­den Unter­su­chun­gen ein­ge­lei­tet haben, die Pro­duk­ti­on der Eife­ler Mühl­stei­ne in unse­rer Regi­on zur Aner­ken­nung als Welt­erbe zu brin­gen. „In Hin­blick auf die bedeu­ten­de Geschich­te unse­rer Stadt vor allem wegen der gro­ßen Ver­brei­tung der Eife­ler Basalt­er­zeug­nis­se über den Ander­nacher Hafen ist es sinn­voll und not­wen­dig, dass wir uns recht­zei­tig die­ser Initia­ti­ve anschlie­ßen“, so Mecht­hild Heil.

Aktu­ell sind bei der UNESCO 1.121 Welt­erbe­stät­ten erfasst, dar­un­ter 46 in Deutsch­land. Ver­bun­den mit der Aner­ken­nung als Welt­erbe sind ein her­aus­ra­gen­der Schutz­sta­tus sowie die För­de­rung nach­hal­ti­ger Ent­wick­lun­gen. „Für die Regi­on um das Eifel­mühl­stein­re­vier wäre die Aner­ken­nung als UNESCO-Welt­­er­be eine gro­ße Chan­ce“, so die CDU-Stadt­­rä­­tin Mecht­hild Heil. Nicht nur für Tou­ris­ten, son­dern auch für Wis­sen­schaft­le­rin­nen und For­scher aus aller Welt wür­de das Revier zu einem attrak­ti­ven Rei­se­ziel wer­den. Zudem wür­de die gesam­te Regi­on eine nicht zu unter­schät­zen­de Auf­wer­tung erfah­ren. Der Ander­nacher Stadt­rat wird sich in einer sei­ner nächs­ten Sit­zun­gen mit dem Bei­tritt zu der Initia­ti­ve beschäftigen.