Am 25. Juni tra­fen sich der Schau­stel­ler Chris­ti­an Barth aus Ander­nach, der Vor­sit­zen­de der CDU-Stadt­rats­frak­ti­on Ger­hard Mas­berg und die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Mecht­hild Heil zu einem Infor­ma­ti­ons­aus­tausch zur Lage der Schau­stel­ler­bran­che. „Die Schau­stel­ler haben seit den Weih­nachts­märk­ten kei­ner­lei Ein­nah­men gemacht und lei­den wie kaum eine zwei­te Bran­che unter den pan­de­mie­be­ding­ten Ein­schrän­kun­gen“, so Mecht­hild Heil. Daher habe sie sich auch in Ber­lin stets für die Bran­che ein­ge­setzt und die Sor­gen der Bran­che sehr ernst genom­men. Eini­ge Punk­te aus dem For­de­rungs­ka­ta­log des Deut­schen Schau­stel­ler­ver­ban­des sind durch die vom Bun­des­tag beschlos­se­nen Kon­junk­tur­hil­fen bereits erfüllt wor­den. Doch bei aller wirt­schaft­li­chen Hil­fe sei, so Heil, die Wie­der­auf­nah­me des Betriebs der Schau­stel­ler nötig, um wirk­lich zu hel­fen.

Daher haben Ger­hard Mas­berg und Mecht­hild Heil für die CDU-Stadt­rats­frak­ti­on einen Antrag aus­ge­ar­bei­tet, der in der nächs­ten Sit­zung des Haupt- und Finanz­aus­schus­ses bera­ten wer­den soll. „Dort geht es dar­um“, erklärt Heil, „dass wir als Stadt die Rah­men­be­din­gun­gen für Frei­zeit­an­ge­bo­te schaf­fen, die den Richt­li­ni­en der 10. Coro­na Ver­ord­nung des Lan­des ent­spre­chen.“ Kon­kret wol­le die CDU-Frak­ti­on die Stadt mit der Bereit­stel­lung eines Gelän­des beauf­tra­gen, auf dem Ange­bo­te zur Frei­zeit­ge­stal­tung ange­bo­ten wer­den kön­nen. „Wir wür­den es begrü­ßen, wenn der Platz nahe an der Innen­stadt liegt, um eine zusätz­li­che Fre­quenz in die Alt­stadt zu schaf­fen, um der Gas­tro­no­mie und dem Ein­zel­han­del Besu­cher und Kun­den zu ermög­li­chen“, so der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Mas­berg. Man kön­ne zusätz­lich ein Wochen­en­de, in dem man einen ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag ein­set­ze, pla­nen, fügen die bei­den CDU-Stadt­rä­te Heil und Mas­berg an. Für Chris­ti­an Barth und sei­nen Schau­stel­ler­be­trieb wäre das wohl ein ech­ter Gewinn und für die Ander­nacher Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ein Zei­chen, dass auch trotz Coro­na und Hygie­ne­be­stim­mun­gen ein Stück­chen alter Nor­ma­li­tät zurück­keh­ren kann.