Mit der Frei­herr-vom-Stein-Medail­le hat der rhein­land-pfäl­zi­sche Innen­mi­nis­ter Roger Lew­entz im Rah­men einer Fei­er­stun­de den Ander­nacher Dr. Hans-Georg Han­sen (CDU) aus­ge­zeich­net. Die Aus­zeich­nung wird seit 1954 in Rhein­land-Pfalz alle 3 Jah­re aus­schließ­lich an ehren­amt­lich täti­ge Per­so­nen ver­lie­hen, die sich in beson­de­rem Maße im Rah­men der kom­mu­na­len Selbst­ver­wal­tung enga­giert haben. Seit 2001 wird sie alle drei Jah­re durch den Innen­mi­nis­ter von Rhein­land-Pfalz ver­lie­hen. Benannt ist sie nach dem preu­ßi­schen Staats­mann und Refor­mer Hein­rich Fried­rich Karl vom Stein.

Ins­ge­samt 91 Kom­mu­nal­po­li­ti­ker aus Rhein­land-Pfalz wur­den Ende Okto­ber 2019 von Innen­mi­nis­ter Roger Lew­entz mit der Frei­herr-vom-Stein-Pla­ket­te aus­ge­zeich­net. „Damit ehren wir beson­de­re Leis­tun­gen von Frau­en und Män­nern, die sie durch ihren lang­jäh­ri­gen, zeit­auf­wän­di­gen und enga­gier­ten Ein­satz in einem kom­mu­nal­po­li­ti­schen Ehren­amt erbracht haben“, so Lew­entz. 

Die­se Ehrung erhielt auch Hans-Georg Han­sen im Rah­men einer Fei­er­stun­de in der Stadt­hal­le in Lahn­stein. Han­sen war im Jahr 1979 als damals jüngs­tes Rats­mit­glied in den Ander­nacher Stadt­rat gewählt wor­den, dem er bis Juli die­sen Jah­res und damit 40 Jah­re ange­hört hat. In die­ser Zeit war er fast die gan­ze Zeit in wech­seln­den Funk­tio­nen Mit­glied des Ander­nacher CDU-Vor­stands, u.a. 10 Jah­re als Vor­sit­zen­der, der­zeit als Mit­glie­der­re­fe­rent, aber auch 8 Jah­re als Vor­sit­zen­der der CDU-Stadt­rats­frak­ti­on und über meh­re­re Wahl­pe­ri­oden Stell­ver­tre­ten­der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der, Pla­nungs- und Kul­tur­spre­cher. Seit Juni die­sen Jah­res ist Han­sen ers­ter ehren­amt­li­cher Bei­geord­ne­ter der Stadt Ander­nach, und wei­ter auch in ver­schie­de­nen ande­ren Ämtern ehren­amt­lich enga­giert. „Ich freue mich und bin dank­bar für die­se hohe Aus­zeich­nung, mit der stell­ver­tre­tend das auf­wän­di­ge ehren­amt­li­che Enga­ge­ment der Kom­mu­nal­po­li­ti­ker gewür­digt wird. Ohne sie könn­te unse­re Zusam­men­le­ben vor Ort und uns­re Demo­kra­tie im Land nicht gelin­gen“, so Han­sen.