23. Novem­ber 2018

Kommunalwahl 2018 — CDU Andernach nominiert ihre Kandidaten für den Stadtrat

Mecht­hild Heil, Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te und Vor­sit­zen­de des CDU-Stadt­­­ver­­­bands wur­de wäh­rend der jüngs­ten Mit­glie­der­ver­samm­lung ein­stim­mig auf Lis­ten­platz 1 gewählt. Ihr folgt Ger­hard Mas­berg, Vor­sit­zen­der der CDU-Frak­­ti­on im Stadt­rat und Orts­vor­ste­her von Mie­sen­heim und auf Platz drei Dr. Hans-Georg Hansen.

Die wei­te­ren Kan­di­da­ten der CDU für die Wahl zum Stadt­rat am 26. Mai nächs­ten Jah­res sind Annet­te Weiss, Domi­nik Schüt­te, Jan Scheu­ren, Andre­as Leh­mann, Bär­bel Schäf­gen, Gün­ter Mon­ter­mann, Johan­nes Ahsen­ma­cher, Anja Nie­mann, Rein­hard Hau­ter, Ulri­ke Schmitz, Albrecht Schmitz, Chris­ti­an Mül­ler, Cari­na Peitz, Mar­tin Busch, Peter Lenz­gen, Nico­le Krings, Tho­mas Schwa­de, Tors­ten Dötsch, Hil­de­gard Zschie­sche, Richard Wel­ter, Andre­as Pape, Feli­ci­tas Klein, Fer­di­nand Heil, Rena­tus Zil­les, Kers­tin Doetsch, Rapha­el Busen­kell, Gui­do Unger, Ger­trud Klumpp, Rai­ner Schmitz, Maxi­mi­li­an Janz, Bar­ba­ra Sum­me­rer, Lutz Schnit­zend­ö­bel, Mar­vin Jes­se, Mar­le­ne Krä­mer, Dit­mar Engels, Wolf­gang Red­wanz, Jut­ta Fuchs..

Für den nächs­ten Stadt­rat kan­di­die­ren 40 Frau­en und Män­ner, ein tol­les Team aus bekann­ten CDU´lern und neu­en, Jung und Alt, Aus­zu­bil­den­de und Stu­die­ren­de, Arbeit­neh­mer und Unter­neh­mer, viel­fäl­tig ehren­amt­lich Enga­gier­te, Leh­rer und Ein­zel­händ­ler, Rent­ner, Selb­stän­di­ge und Beam­te – im Schnitt 47 Jah­re alt. Alle eint der Wunsch nach einer guten Zukunft für Ander­nach und sei­ne Orts­tei­le. Unser Ziel ist es, auch wei­ter­hin die stärks­te poli­ti­sche Kraft im Rat zu blei­ben“ beton­te Mecht­hild Heil.

In ihrer Rede nann­te Heil die inhalt­li­chen Schwer­punk­te der CDU für eine soli­de, gemein­sam mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern zu gestal­ten­de Wei­ter­ent­wick­lung Ander­nachs: „Wir müs­sen drin­gend neue Bau­ge­bie­te aus­wei­sen, um den stei­gen­den Bedarf nach Wohn­raum zu befrie­di­gen. Es ist not­wen­dig, den unter­schied­li­chen Bedürf­nis­sen gerecht zu wer­den und einer­seits bezahl­ba­ren Wohn­raum für jun­ge Fami­li­en, für jun­ge Leu­te, Stu­den­ten, Aus­zu­bil­den­de, Sozi­al­woh­nun­gen aber auch Wohn­raum und Grund­stücks­zu­schnit­te für jene zu schaf­fen, die sich etwas mehr leis­ten kön­nen um der gro­ßen Nach­fra­ge zu begeg­nen,“ so Heil.

Auch ein schlüs­si­ges Kon­zept für eine leben­di­ge Innen­stadt muss erar­bei­tet wer­den: „Es ist gut, dass pri­va­te Inves­to­ren die Ent­wick­lung vor­an­ge­trie­ben haben, hier wen­det sich viel zum Posi­ti­ven. Dabei sehen wir die Zukunft unse­rer Innen­stadt mit ihren Geschäf­ten und der Gas­tro­no­mie im Tou­ris­mus. Umso wich­ti­ger ist es, sei­tens der Poli­tik Initia­ti­ven zur Bele­bung zu unterstützen. 

Beson­ders nach Eröff­nung des Gey­sirs ist die Besu­cher­fre­quenz wesent­lich gestie­gen. Ess­ba­re Stadt, Traum­pfäd­chen, Krah­nen­berg, Sky­walk, unser Antrag zur Bewer­bung für die Lan­des­gar­ten­schau, ein neu­es Muse­um – was wur­de hier beson­ders von poli­ti­schen Mit­be­wer­bern alles kri­ti­siert. Doch wir wol­len und wer­den neue Impul­se für die Stadt­ent­wick­lung set­zen, weil wir fest davon über­zeugt sind, etwas Posi­ti­ves für unse­re Stadt errei­chen zu kön­nen. Still­stand ist Rück­schritt, mit kla­ren Vor­stel­lun­gen für das Mach­ba­re unter Beach­tung des städ­ti­schen Haus­hal­tes wol­len wir in Ander­nach Kom­mu­nal­po­li­tik zum Woh­le der Men­schen gestal­ten. Wir benö­ti­gen auch neue Gewer­be­ge­bie­te, um neue Unter­neh­men anzu­sie­deln und den Bestehen­den Mög­lich­kei­ten für Erwei­te­run­gen zu geben und damit Arbeits­plät­ze zu schaf­fen und zu sichern. Wir müs­sen wei­ter­hin drin­gend die Fra­ge stel­len, wie die Zukunft der Mobi­li­tät in unse­rer Stadt orga­ni­siert wer­den kann und wol­len eine Stadt der kur­zen Wege, ein Mobi­li­täts­kon­zept wird zur­zeit erstellt.

Gemein­sam mit unse­rem Bür­ger­meis­ter Claus Peitz wer­den wir dafür sor­gen, dass eine aus­rei­chen­de Zahl an Kita-Plä­t­­zen geschaf­fen wird, die Pla­nun­gen hier­zu sind in vol­lem Gan­ge. Es ist nicht nur ein gesetz­li­cher Auf­trag, son­dern ein Her­zens­an­lie­gen, die Kleins­ten gut ver­sorgt zu wis­sen. Was braucht eine jun­ge Frau, jun­ge Fami­lie, wel­che Gan­z­­tags- und Betreu­ungs­an­ge­bo­te? Vor allem ver­läss­li­che Betreu­ungs­an­ge­bo­te sind sehr wich­tig. Glei­ches gilt für die Schu­len in städ­ti­scher Trä­ger­schaft, eine moder­ne Aus­stat­tung mit digi­ta­ler Tech­nik ist unab­ding­bar für den Lern­er­folg. Finan­zi­el­le Mit­tel zur Gebäu­de­sa­nie­rung sind in jedem Haus­halt zu pla­nen“ erklär­te Heil.

Die CDU hat kürz­lich im Rah­men eines World-Café Per­spek­ti­ven erar­bei­tet, wie sich Ander­nach mit sei­nen Orts­tei­len ent­wi­ckeln kann. Immer neue Her­aus­for­de­run­gen benö­ti­gen neue, manch­mal auch unkon­ven­tio­nel­le Lösun­gen, dies gilt für alle The­men­fel­der. Dabei gilt: Nicht nur reden, son­dern han­deln. Wir wer­den nun unter brei­ter Betei­li­gung gemein­sam mit den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern ein kon­kre­tes Wahl­pro­gramm für die Kom­mu­nal­wahl erar­bei­ten. Die per­so­nel­len Wei­chen haben wir heu­te gestellt“ erklär­te Heil abschließend.