17. Juli 2016

Hafen, Energie und mehr – CDU Fraktion zu Gast bei den Stadtwerken

Anläss­lich der Jah­res­ab­schlüs­se der Ander­nacher Stadt­wer­ke infor­mier­te sich die CDU-Frak­­ti­on unter Lei­tung ihres Vor­sit­zen­den Ger­hard Mas­berg gemein­sam mit Mecht­hild Heil, Wahl­kreis­ab­ge­ord­ne­te im Deut­schen Bun­des­tag,  wäh­rend eines Gesprä­ches mit Jan Deus­ter, tech­ni­scher Geschäfts­füh­rer bei den Stadt­wer­ken, über das Zah­len­werk und aktu­el­le Ent­wick­lun­gen in den Geschäfts­fel­dern Rhein­ha­fen, Was­ser­ver­sor­gung, Par­ken, Stadt­li­ni­en­ver­kehr und Hallenbad.

Deus­ter erläu­ter­te die aktu­el­len Jah­res­ab­schlüs­se der Stadt­wer­ke Ander­nach GmbH und Stadt­wer­ke Ener­gie GmbH und wies auf die gute wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung  der ein­zel­nen Spar­ten hin. Im Bereich Rhein­ha­fen ver­zeich­ne­te das Con­tai­ner­ge­schäft wei­ter­hin stei­gen­de Wachs­tums­ra­ten, in 2015 wur­de mit 150.450 TEU ein Rekord­wert im Con­tai­ner­um­schlag erreicht.

Die Güter­men­gen konn­ten ins­ge­samt (auf 2.852.164 Mio Ton­nen) gestei­gert und höhe­re Umsatz­er­lö­se erwirt­schaf­tet wer­den. „Der Hafen bie­tet als Logis­tik­zen­trum fle­xi­ble Ver­la­de­ak­ti­vi­tä­ten, neben der Schiffs­ver­la­dung bie­ten wir auch  die Ver­la­dung von und auf die Schie­ne an und erhö­hen dadurch unse­re Ange­bots­viel­falt für die Unter­neh­men der Regi­on“, so Deuster.

Ger­hard Mas­berg wies auf die Tat­sa­che hin, dass der Rhein­ha­fen mit einem Spart­en­er­geb­nis von annä­hernd 150.000 € schon im zwei­ten Jahr in Fol­ge einen statt­li­chen Gewinn abwirft. Dies sei, so Mas­berg,  mehr als deut­li­ches Zei­chen dafür, dass man auch unter kom­mu­na­ler Regie sehr gute wirt­schaft­li­che Ergeb­nis­se errei­chen kann.

Wei­ter infor­mier­te Deus­ter die CDU-Fra­­ki­on über den Geschäfts­ver­lauf im Bereich der Strom- und Gas­ver­sor­gung (Stadt­wer­ke Ener­gie GmbH). Der Ver­trieb von Bäcker­jun­gen Strom und Gas sei auch in 2015 erfolg­reich ver­lau­fen und vie­le neue Kun­den konn­ten mit guten, wett­be­werbs­fä­hi­gen Ange­bo­ten  für die Stadt­wer­ke gewon­nen wer­den. Neben einem attrak­ti­ven Preis­an­ge­bot und dem posi­ti­ven Image sind ins­be­son­de­re die per­sön­li­che Ansprech­bar­keit im Kun­den­cen­ter vor Ort sowie wei­te­re ener­gie­na­he Dienst­leis­tun­gen (Ener­gie­be­ra­tung, Aus­stel­lung von Ener­gie­aus­wei­sen) ein gro­ßer Wettbewerbsvorteil.

Uns ist aber auch bewusst, dass das Stadt­­­wer­­ke-Umfeld nicht nur von der Markt­ent­wick­lung und den Kun­den geprägt wird. Auch ande­re Rah­men­be­din­gun­gen haben dabei einen gro­ßen Ein­fluss. Hier ver­mit­teln uns sowohl die Mit­ar­bei­ter als auch die Füh­rungs­kräf­te der Stadt­wer­ke stets den Ein­druck, sowohl mit Fach­kom­pe­tenz als auch mit größ­tem Enga­ge­ment bei der Sache zu sein. Dafür möch­ten wir uns bei den über 90 Mit­ar­bei­tern und natür­lich den bei­den Geschäfts­füh­rern  für ihre Arbeit und ihr Enga­ge­ment bedan­ken“, beton­ten Mas­berg und Heil abschlie­ßend und bedank­ten sich bei Jan Deus­ter für die Infor­ma­tio­nen und anschau­li­che Erläu­te­rung der Jahresabschlüsse.