15. Novem­ber 2015

Neues Ausstellungskonzept birgt großes Potential — Museum attraktiver gestalten – CDU vor Ort

Das Ander­nacher Stadt­mu­se­um mit sei­nen Aus­stel­lun­gen soll künf­tig attrak­ti­ver und besu­cher­freund­li­cher gestal­tet wer­den. Mit­glie­der von CDU-Vor­­­stand und des kul­tur­po­li­ti­schen Arbeits­krei­ses um Dr. Hans-Georg Han­sen infor­mier­ten sich kürz­lich vor Ort über die geplan­ten Vor­ha­ben und Inves­ti­tio­nen. Bür­ger­meis­ter Claus Peitz und Dr. Ricar­da Gil­jo­hann vom städ­ti­schen Kul­tur­amt beton­ten, dass das gesam­te Aus­stel­lungs­kon­zept über­ar­bei­tet und benut­zer­freund­li­cher gestal­tet wer­den soll.

Dazu gehö­re unter ande­rem eine bes­se­re, über­sicht­li­che­re Prä­sen­ta­ti­on und prä­gnan­te­re Beschrei­bung von Fund­stü­cken, die außer­dem mit einem Beleuch­tungs­kon­zept neu in Sze­ne gesetzt wer­den sol­len. Wei­ter­hin müs­se ein beson­de­res Augen­merk auf für Ander­nach und die Regi­on typi­sche The­men gerich­tet wer­den, als Bei­spiel nann­te sie die über 2000-jäh­­ri­­ge Geschich­te der Stadt als Han­­dels- und Umschlag­platz im Hafen für die Stein­in­dus­trie. Ergän­zend soll die (Dauer-)Ausstellung the­men­ori­en­tiert neu struk­tu­riert werden.
Wei­ter­hin müs­se das Muse­um ver­stärkt in den Fokus der Tou­ris­ten und Gäs­te Ander­nachs gerückt wer­den, hier gebe es bereits eine noch zu inten­si­vie­ren­de Zusam­men­ar­beit mit andernach.net und den Stadt­füh­rern. Auch die Zusam­men­ar­beit mit Schu­len und Kin­der­gär­ten gel­te es zu for­cie­ren und mit neu­en päd­ago­gi­schen Kon­zep­ten Kin­der für geschicht­li­che Zusam­men­hän­ge zu interessieren.

Es gibt noch viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten, um ver­mehrt Besu­cher in das Muse­um zu brin­gen. Dazu müs­sen die genann­ten Ver­än­de­run­gen aller­dings auch gezielt umge­setzt wer­den. Wir müs­sen uns auf Kern­the­men kon­zen­trie­ren, um nicht in der Muse­ums­land­schaft der Regi­on unter­zu­ge­hen. Was unter­schei­det Ander­nach von ande­ren Städ­ten, was ist ein­zig­ar­tig oder von beson­de­rer Bedeu­tung? Nur so kann das Stadt­mu­se­um wie­der für Ein­hei­mi­sche und Gäs­te inter­es­sant wer­den“, so Dr. Hans-Georg Han­sen abschließend.