30. August 2015

Kritische Bewertung des Standortes — CDU im Gespräch mit Anwohnern der Stifterstraße

Kürz­lich hat der Ander­nacher Stadt­rat beschlos­sen, auf dem Gelän­de des Hal­len­ba­des zwei Häu­ser mit 30 bezahl­ba­ren Miet­woh­nun­gen zu errich­ten. Davon sind die Anwoh­ner wenig begeis­tert und es for­mier­te sich rasch Wider­stand gegen das geplan­te Bauvorhaben.

Die CDU Stadt­rats­frak­ti­on um ihren Vor­sit­zen­den Ger­hard Mas­berg hat sich daher mit den Anwoh­nern zu einem Mei­nungs­aus­tausch getrof­fen. Ins­be­son­de­re besteht gro­ße Sor­ge, dass die dor­ti­ge Grün­an­la­ge mit gro­ßen Bäu­men und vie­ler­lei Hecken und Sträu­chern ver­schwin­det. Nach aktu­el­len Pla­nun­gen müs­sen rund 20 Bäu­me gefällt wer­den. Die­se wer­den zwar durch Neu­an­pflan­zun­gen ersetzt, doch das ist für die Nach­barn kein gutes Argu­ment, denn die bestehen­den Bäu­me sind mitt­ler­wei­le groß. „Wir wer­den für den Erhalt des klei­nen Parks mit sei­ner durch­aus schö­nen Bepflan­zung kämp­fen“, so die Anwoh­ner. Außer­dem wur­de ange­regt, einen grö­ße­ren Abstand zur bestehen­den Häu­ser­zei­le ein­zu­pla­nen, damit die­se noch genü­gend Licht bekom­men. Mecht­hild Heil, Vor­sit­zen­de der CDU Ander­nach und Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te des hie­si­gen Wahl­krei­ses reg­te an, die bei den Pla­nun­gen ent­ste­hen­den Pro­ble­me gemein­sam mit den Anwoh­nern im Rah­men einer Anwoh­ner­ver­samm­lung zu ana­ly­sie­ren um ver­nünf­ti­ge Lösun­gen, mit denen bei­de Sei­ten ‑Bür­ger und Stadt­­­ver­­­wal­­tung- leben kön­nen, zu errei­chen. „Wir wol­len sie an den Pla­nun­gen mit betei­li­gen, denn nur gemein­sam mit ihnen kom­men wir zu einer guten Lösung“, so Heil.

Die CDU-Frak­­ti­on zeig­te sich offen gegen­über den Argu­men­ten der zahl­reich erschie­nen Bür­ger und wird die Inter­es­sen der Anwoh­ner ernst­haft prü­fen. „Wir hal­ten eine kri­ti­sche Bewer­tung des Stand­or­tes für sinn­voll und wer­den in den ent­spre­chen­den städ­ti­schen Gre­mi­en erneut eine ergeb­nis­of­fe­ne Dis­kus­si­on füh­ren und sind offen für eine Stand­ort­über­prü­fung. Es gibt mög­li­cher­wei­se alter­na­ti­ve Stand­or­te, zum Bei­spiel in der Sta­di­on­stra­ße (hin­ter der Bahn­brü­cke) die von der Stadt­ver­wal­tung jetzt noch­mals unter­sucht wer­den müs­sen“, beton­te der stell­ver­tre­ten­de Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Dr. Hans-Georg Hansen.