21. Novem­ber 2014

CDU sieht Chancen für Michaelskapelle — Eingehenden Beratungen im Kulturausschuss der Stadt

Nach ein­ge­hen­den Bera­tun­gen im Kul­tur­aus­schuss der Stadt sieht die Ander­nacher CDU-Stadt­­­rats­­frak­­ti­on gute Chan­cen für den Erhalt und sie Siche­rung der Micha­els­ka­pel­le. Bekannt­lich hat­te der Kul­tur­aus­schuss auf Antrag der CDU beschlos­sen, in einem Run­den Tisch unter Betei­li­gung der Pfar­rei St. Albert, der Stadt, des Krei­ses als Trä­ger des Schul­zen­trums, des Bis­tums, der Schul­lei­tun­gen und der Denk­mal­pfle­ge nach Mög­lich­kei­ten zu einer Ret­tung der aus dem Jahr 1220 stam­men­de ehem. Fried­hofs­ka­pel­le St. Micha­el zu suchen.

Mehr­mals schon waren in der Ver­gan­gen­heit Bemü­hun­gen der Pfar­rei St. Albert geschei­tert, eine Reno­vie­rung der aus der Stau­fer­zeit stam­men­den Micha­els­ka­pel­le durch­zu­füh­ren, die am Schul­hof des Schul­zen­trums liegt. Inzwi­schen las­sen sich an dem Bau erheb­li­che Fas­sa­den­schä­den durch abbre­chen­de Schmuck­ele­men­te fest­stel­len. Hin­zu kom­men Schä­den an der Schie­fer­dach­ab­de­ckung und an der Dach­ent­wäs­se­rung sowie an den Fens­tern, von denen eini­ge zer­bro­chen sind. Not­si­che­run­gen wur­den bereits vor­ge­nom­men, es erfolg­te auch eine Absper­rung um die Kapel­le herum.

Im Kul­tur­aus­schuss hat­te für die CDU deren Kul­tur­spre­cher Hans-Georg Han­sen die Erar­bei­tung eines Kon­zepts zu wei­te­ren Nut­zung der Kapel­le mit der Pfar­rei, dem Kreis und den Schul­lei­tun­gen der angren­zen­den Schu­len bean­tragt, das auch die Mög­lich­keit der Sanie­rung beinhal­ten sol­le „Das Ziel soll­te es sein, gemein­sam die­ses für die Stadt­ge­schich­te und über­re­gio­nal bedeut­sa­me Klein­od vor­zeig­bar zu erhal­ten und nicht wei­ter hin­ter Bau­zäu­men zu ver­ste­cken“, beton­te Han­sen. Dem war der Kul­tur­aus­schuss ein­stim­mig gefolgt. Nun ist es der Stadt­ver­wal­tung mit Bür­ger­meis­ter Claus Peitz gelun­gen, einen Ter­min zu einem Run­den Tisch zur Ret­tung der Micha­els­ka­pel­le für Mit­te Dezem­ber zu ver­ein­ba­ren, wie zu hören ist.