17. Mai 2014

CDU: Kulturwerke erhalten! — Bauliche Sicherung von Kunstwerken im öffentlichen Raum erforderlich

Im Rah­men einer Orts­be­ge­hung infor­mie­ren sich Mit­glie­der der CDU, Stadt­rats­kan­di­da­ten und Vor­stands­mit­glie­der, über den bau­li­chen Zustand ver­schie­de­ner his­to­ri­scher Stät­ten in Ander­nach. Sehr zufrie­den äußer­ten sich die Christ­de­mo­kra­ten über die Neu­ge­stal­tung des Dom­plat­zes, die als ein gelun­ge­nes Bei­spiel der guten Zusam­men­ar­beit zwi­schen Pfar­rei und Stadt anzu­se­hen sei. Durch den neu gestal­te­ten Platz wer­de der Lieb­frau­en­dom als eines der schöns­ten roma­ni­schen Bau­wer­ke am Mit­tel­rhein neu her­aus­ge­ho­ben, so Mecht­hild Heil als CDU-Vorsitzende.

Mt Betrof­fen­heit wur­de aller­dings der Umstand ver­merkt, dass an der Ecke Hochstraße/Agrippastraße eine dort auf der Mau­er ste­hen­de Skulp­tur „Maria breit den Man­tel aus“, eine sog. Schutz­man­telm­a­don­na, von unbe­kann­ten Tätern zer­stört wor­den ist. „Wir set­zen uns seit Jah­ren für den Erhalt und die bau­li­che Siche­rung von Kunst­wer­ken im öffent­li­chen Raum ein“, erläu­ter­ten Hans-Georg Han­sen als kul­tur­po­li­ti­scher Spre­cher der CDU. Auf Antrag der CDU sei­en die bei­den Tuff­stein­fi­gu­ren („Bäcker­jun­gen“) im Rhein­tor kon­ser­va­to­risch über den städ­ti­schen Haus­halt finan­ziert, behan­delt und restau­riert und über eine pri­va­te Spen­de in Höhe von 8.000,00 € der Bild­stock vor dem ehe­ma­li­gen Arbeits­amt an der Koblen­zer Stra­ße restau­riert wor­den. Auch der Bild­stock in der Burg­mau­er an der Hoch­stra­ße habe kon­ser­viert oder bes­ser geschützt wer­den sol­len. Hier­zu teil­te Bür­ger­meis­ter Claus Peitz als Kul­tur­de­zer­nent mit, dies sei dem zustän­di­gen Lan­des­amt („Kul­tu­rel­les Erbe“) mit­ge­teilt wor­den. Ein Aus­bau des Bild­sto­ckes kom­me nicht in Fra­ge oder sei zumin­dest gefähr­lich, da der Tuff so stark ver­wit­tert ist, dass die Gefahr eines Zer­falls bestehe. Dazu wer­de die Ant­wort des zustän­di­gen Fach­re­fe­ren­ten erwar­tet, wie sich das Lan­des­amt einen Schutz vor wei­te­rem Ver­fall vor­stel­len könnte.

Hin­sicht­lich der Schutz­man­telm­a­don­na des Ander­nacher Künst­lers Dago­bert Stan­ke sol­le nach Ansicht der CDU nun geprüft wer­den, ob das Kunst­werk wie­der her­ge­stellt wer­den kön­ne, da nach Aus­sa­ge von Anwoh­nern die Trüm­mer des Kunst­werks gesi­chert wurden.