31. März 2014

CDU: Andernach ist Fairtrade-Stadt — Urkunde entgegengenommen

In einer Fei­er­stun­de vor dem his­to­ri­schen Rat­haus konn­te im Rah­men des Gey­­­sir-Früh­­lings OB-Hüt­­ten die Urkun­de in Emp­fang neh­men, mit der Ander­nach als Fair­tra­­de-Stadt aus­ge­zeich­net wur­de. Dar­über freu­ten sich beson­ders die zahl­reich erschie­nen CDU-Rats­­mi­t­­glie­­der mit MdB Mecht­hild Heil, da die Aus­zeich­nung auf einen Antrag der CDU-Stadt­­­rats­­frak­­ti­on zurück­ging.[MEHR]

Ein­stim­mig hat­te der Ander­nacher Stadt­rat einem ent­spre­chen­den CDU-Antrag zuge­stimmt, so dass ein breit auf­ge­stell­te Steue­rungs­grup­pe die Arbeit auf­neh­men und die Vor­aus­set­zun­gen zu der Ver­lei­hung erar­bei­ten konn­te. Dazu muss­te sich die Stadt­ver­wal­tung ver­pflich­ten, im Rats­saal und bei den Bür­ger­meis­tern nur noch fair gehan­del­ten Kaf­fee aus­zu­schen­ken. Zudem muss­ten meh­re­re Ein­zel­händ­ler, allen vor­an der Fair­­re­­gio-Laden, sowie meh­re­re Gas­tro­no­men sich bereit erklä­ren, min­des­tens zwei fair gehan­del­te Pro­duk­te zu ver­kau­fen. Nach­dem auch die Kir­chen, Ver­ei­ne und die bei­den Ander­nacher Gym­na­si­en sich mit enga­gier­ten, stand einer Ver­lei­hung nichts mehr im Wege.

Wie Hans-Georg Han­sen im Stadt­rat für die CDU erklär­te, müs­se die Ver­lei­hung der Urkun­de als der Beginn eines Weges betrach­tet wer­den. Die Stadt zei­ge damit, so HG. Han­sen, dass sie sich ihrer Ver­ant­wor­tung im Kampf gegen sozia­le Unge­rech­tig­keit in der Welt bewusst ist und wird damit ihrer Vor­bild­funk­ti­on gegen­über ihren Bür­ge­rin­nen und Bür­gern gerecht. 

Der Titel Fair-Tra­­de-Town ver­schafft der Stadt über­dies ein posi­ti­ves Image und stellt ein kos­ten­lo­ses Stadt­mar­ke­ting dar. „Nun geht es dar­um, nicht nur die Mini­­mal-Kri­­te­­ri­en zu erfül­len, son­dern den Gedan­ken der Einen-Welt in Ander­nach zu ver­tie­fen. Ob Kaf­fee, Tee, Scho­komüs­li oder Bana­nen — die Län­der des Südens decken unse­ren z.B. Früh­stücks­tisch. Der Fai­re Han­del hilft, die Lebens­be­din­gun­gen der Klein­bau­ern und Arbei­ter zu ver­bes­sern. Dar­an wol­len wir wei­ter mitarbeiten.“