15. Febru­ar 2014

CDU-Arbeitskreis Kultur diskutierte über Andernacher Feste — Bäckerjungen als Symbolfiguren Andernachs wieder stärker in den Vordergrund rücken

Die Neu­ge­stal­tung der Ander­nacher Fes­te stand im Mit­tel­punkt der letz­ten Sit­zung des CDU-Arbeits­­krei­­ses Kul­tur. Auf Zustim­mung stie­ßen dabei die Initia­ti­ven von Bür­ger­meis­ter Peitz und dem Kul­tur­amt, die ver­schie­de­nen Fes­te neu zu bün­deln, und dabei das Bäcker­jun­gen­spiel — wenn auch nicht jedes Jahr — im Rah­men der Kul­tur­nacht auf­zu­füh­ren. Gera­de die Bäcker­jun­gen­sa­ge bie­te die Chan­ce, zu einem Inte­gra­ti­ons­pro­zess der Ander­nacher beizutragen.

Gleich­zei­tig wur­de ange­regt, die Bäcker­jun­gen wie­der ver­stärkt in den Vor­der­grund zu rücken. Als Sym­pa­thie­trä­ger kön­nen sie in viel­fa­cher Wei­se das tou­ris­ti­sche Ange­bot berei­chern und auf die Ander­nacher Geschich­te ver­wei­sen. „Ander­nach ist immer noch die Bäcker­jun­gen­stadt. Neben dem Gey­sir, dem Pro­jekt „Ess­ba­re Stadt / Leben­di­ge Stadt“ sehen wir in einer neu­en, offen­si­ven und moder­nen Ver­mark­tung der Bäcker­jun­gen eine wei­te­re Berei­che­rung und Kern­mar­ke Andernachs.“ 

Im Grund­satz posi­tiv sehe man auch die Umge­stal­tung des Weih­nachts­markts. Nach wie vor sei die leben­de Krip­pe ein beson­de­rer Höhe­punkt für die Besu­cher von fern und nah, beton­te CDU-Kul­­tur­­s­pre­cher Hans-Georg Han­sen. Den­noch gel­te es, wei­te­re Tei­le der Innen­stadt mehr in den Weih­nachts­markt ein­zu­be­zie­hen und die Attrak­ti­vi­tät wei­ter zu erhö­hen. Auch ein gro­ßer Weih­nachts­baum habe beim letz­ten Weih­nachts­markt gefehlt. „Der Weih­nachts­markt ist mit sei­nem neu­en Kon­zept auf einem guten Weg, nun gilt es das Kon­zept wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, um mit dem Allein­stel­lungs­merk­mal „Leben­de Krip­pe“ und neu­en Ideen die Innen­stadt mit ein­zu­be­zie­hen um den Gäs­ten wei­ter­hin einen in der Regi­on ein­ma­li­gen Weih­nachts­markt mit dem Flair und Charme der his­to­ri­schen Alt­stadt prä­sen­tie­ren zu kön­nen, so Dr. Hansen.