1. Sep­tem­ber 2013

Wie familienfreundlich ist Andernach? — Gesprächskreis unter Vorsitz von Hildegard Zschiesche

Unter die­ser Fra­ge­stel­lung hat­te die Ander­nacher CDU neben den Abge­ord­ne­ten Mecht­hild Heil (MdB) und Hedi The­len (MdL) Ver­tre­ter der FBS, des Jugend­am­tes, der Kin­der­gär­ten und Eltern zu einem Gesprächs­kreis unter dem Vor­sitz von Hil­de­gard Zschie­sche geladen. 

Als sehr erfreu­lich konn­te Bür­ger­meis­ter Claus Peitz die Aus­stat­tung mit Kin­der­gar­ten­plät­zen bezeich­nen. Nicht zuletzt auf­grund des mas­si­ven Aus­baus und Neu­baus von Kin­der­ta­ges­stät­ten kön­nen in Ander­nach und sei­nen Stadt­tei­len alle Kin­der ab dem voll­ende­ten zwei­ten Lebens­jahr einen Kita-Platz in Anspruch neh­men. Auch für den ab 1. August die­sen Jah­res bestehen­den Anspruch auf einen Platz für Kin­der ab dem voll­ende­ten 1. Lebens­jahr ist Ander­nach gut gerüs­tet. Mit den noch in Bau befind­li­chen Ein­rich­tun­gen wer­den für 80 % die­ser Kin­der Plät­ze zur Ver­fü­gung ste­hen, berich­te­te Peitz. 

Damit steht Ander­nach im Land Rhein­­land-Pfalz mit an der Spit­ze und bie­tet weit mehr als die bun­des­weit ange­streb­te Quo­te von 39 % der Plät­ze. Dies sei, so berich­te­te Hedi The­len, auch in zustän­di­gen Aus­schuss des Land­tags posi­tiv bemerkt worden.

Aller­dings sei noch viel zu tun. Ins­be­son­de­re The­men wie mehr Zeit für Kin­der, Sau­ber­keit in der Fuß­gän­ger­zo­ne, bezahl­ba­rer Wohn­raum für Fami­li­en und Tole­ranz für Kin­der, z.B. in der Gas­tro­no­mie, wur­den dazu von Eltern genannt. ‘Ich wün­sche mir mehr Tole­ranz für die Ent­schei­dun­gen der Eltern. Frü­her galt man als Raben­el­tern, wenn man sein Kind mit einem Jahr in die Krip­pe gege­ben hat. Heu­te wird man leicht als ‘Heim­chen am Herd’ beschimpft, wenn man sich in den ers­ten Jah­ren selbst um sei­ne Kin­der küm­mern möch­te“, stell­te Mecht­hild Heil zu Abschluss der gelun­ge­nen Ver­an­stal­tung fest.