23. Sep­tem­ber 2012

Neuer Geh- und Radweg gibt Sicherheit — Teilstück zwischen Klingelswiese und Büropark SHD wird gebaut — CDU will Fahrradverkehr stärker fördern

Auf dem Teil­stück zwi­schen Ein­mün­dung Klin­gels­wie­se und Büro­park SHD wird bald ein neu­er Geh- und Rad­weg für mehr Sicher­heit sor­gen. In der letz­ten Sit­zung des Stadt­ra­tes sprach sich der Stadt­rat für den Bau eines zwei Meter brei­ten und 250 Meter lan­gen Weges mit Asphalt­be­lag aus.

Die CDU Ander­nach um ihre Vor­sit­zen­de und Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Mecht­hild Heil infor­mier­te sich anläss­lich eines Orts­ter­mins über den geplan­ten Aus­bau. „Vom Bur­ger­berg­weg gehen zahl­rei­che Bür­ger bis­her über den unge­si­cher­ten Rand­strei­fen zum Kin­der­gar­ten „Löwen­zahn“, Rad­fah­rer müs­sen die stark befah­re­ne L 116 nut­zen. „Das ist gefähr­lich und aus Sicht der Kom­mu­nal­po­li­tik auch unver­ant­wort­lich. Wir freu­en uns, dass nun die Beschlüs­se für den Aus­bau gefasst sind und mit dem Bau begon­nen wer­den kann“ beton­te der CDU-Frak­­ti­on­s­­vor­­­si­t­­zen­­de Ger­hard Masberg.

Gleich­zei­tig, so die CDU, müs­se künf­tig ein stär­ke­res Augen­merk auf die gesam­ten Rad­we­ge im Stadt­be­reich gerich­tet wer­den. Vie­le die­ser Wege sind in schlech­tem Zustand, enden plötz­lich bzw. haben kei­ne Anbin­dung an wei­te­re Radwege.
Im Hin­blick auf die immer grö­ßer wer­den­de Grup­pe der Rad­fah­rer und als Bei­trag zur nach­hal­ti­gen Mobi­li­tät ist es not­wen­dig, dass Netz der Fahr­rad­we­ge schritt­wei­se aus­zu­bau­en bzw. vor­han­de­ne Wege zu sanie­ren. Daher sol­len bei allen Pla­nun­gen die Belan­ge von Rad­fah­rern ange­mes­sen berück­sich­tigt wer­den. Das Fahr­rad ist ein umwelt­freund­li­ches Ver­kehrs­mit­tel und ent­wi­ckelt sich auch in unse­rer Regi­on zu einem wich­ti­gen Fak­tor im Tourismus. 

Wir möch­ten den Fahr­rad­ver­kehr in Zukunft stär­ker för­dern und die Men­schen moti­vie­ren, mehr Wege mit dem Rad zu fah­ren. Das ist ein Bei­trag zu mehr Umwelt­schutz und einer nach­hal­ti­gen Ver­kehrs­ent­wick­lung. Für Ander­nach for­dern wir daher, dass ein Rad­we­ge­ka­tas­ter erstellt wird, ana­log dem Stra­ßen­ka­tas­ter. Dar­aus sind die not­wen­di­gen Sanie­­rungs- bzw. Aus­bau­maß­nah­men im Rah­men der finan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten abzu­lei­ten und in die Finanz­pla­nung ein­zu­stel­len“, so die Christ­de­mo­kra­ten um Heil und Masberg.