24. Juni 2012

Offener Bücherschrank“ am Schlossgarten ist ein großer Erfolg — Bislang nur positive Erfahrungen

Seit zwei Mona­ten befin­det sich in den Grün­an­la­gen vor der Stadt­mau­er am Stadt­ga­ben, gegen­über der Poli­zei­in­spek­ti­on ein sog „offe­ner Bücher­schrank“. Die­sen hat­te die Stadt auf Antrag der CDU mit Spen­den­gel­dern errich­ten lassen. 

In zahl­rei­chen Städ­ten der Bun­des­re­pu­blik sind sol­che Pro­jek­te schon auf den Weg gebracht. Es han­delt es sich um einen wit­te­rungs­be­stän­di­gen Schrank, in dem Kin­­der- und Erwach­se­nen­bü­cher ste­hen, die sich jeder Pas­sant aus­lei­hen kann. Bestückt wird der „Bücher­schrank“ von den Bür­gern selbst, die aus­ge­le­se­ne Bücher ein­stel­len kön­nen. An den Orten, wo sol­che offe­nen Bücher­schrän­ke teil­wei­se schon seit mehr als 10 Jah­ren in Betrieb sind, wur­den bis­lang nur posi­ti­ve Erfah­run­gen gemacht.

Davon, dass der „offe­ne Bücher­schrank“ nicht nur ange­nom­men, son­dern sich eines leb­haf­ten Besuchs erfreut, konn­te sich die CDU-Stadt­­­rats­­frak­­ti­on Ander­nach über­zeu­gen. Hans-Georg Han­sen erläu­ter­te als kul­tur­po­li­ti­scher Spre­cher und „Bücher­pa­te“ sei­nen Kol­le­gen das Kon­zept und die Funk­ti­ons­wei­se des ers­ten offe­nen Ander­nacher Bücher­schranks. Im Zuge des Aus­baus des Kur­fürs­ten­damms soll­te über­legt wer­den, dort einen wei­te­ren Offe­nen Bücher­schrank auf­zu­stel­len, reg­te die CDU an. „Die über­aus posi­ti­ven Rück­mel­dun­gen aus der Bevöl­ke­rung und von Besu­chern der Stadt zei­gen, dass wir hier eine sehr nütz­li­che neue Ein­rich­tung geschaf­fen haben“, sag­te Hansen.