1. August 2011

Permakultur Eich — Ein zukunftsweisendes Projekt

Was wird auf dem Gelän­de der Eicher Per­ma­kul­tur ange­baut, wie wird das Pro­jekt betreut und wei­ter­ent­wi­ckelt, wie ent­wi­ckelt sich die Tier­hal­tung dort und wie wird die Arbeit von der Per­spek­ti­ve gGmbH orga­ni­siert – dar­über infor­mier­te sich die CDU-Stadt­­­rats­­frak­­ti­on um ihren Vor­sit­zen­den Ger­hard Mas­berg zusam­men mit dem CDU-Orts­­ver­­­band Eich unter Lei­tung sei­nes Vor­sit­zen­den und Orts­vor­ste­hers Alfons Schu­ma­cher vor Ort. Unter fach­li­cher Füh­rung von Karl Werf, Geschäfts­füh­rer der Per­spek­ti­ve gGmbH und Dipl. Geo­öko­lo­ge Lutz Kosack konn­ten sich die CDU-Kom­­mu­­nal­­po­­li­­ti­­ker ein Bild vom aktu­el­len Gesche­hen auf dem Gelän­de des „Natur­parks Lebens­wel­ten Eich“ machen.

Per­ma­kul­tur ist ein Kon­zept zur nach­hal­ti­gen Pro­jekt­ent­wick­lung und Land­nut­zung unter Berück­sich­ti­gung von öko­lo­gi­schen, öko­no­mi­schen und gesell­schaft­li­chen Stra­te­gien im Sin­ne der Agen­da 21, erläu­ter­te Karl Werf das von der Per­spek­ti­ve gGmbH betreu­te Pro­jekt, das Lang­zeit­ar­beits­lo­sen sinn­vol­le Arbeits- und Beschäf­ti­gungs­an­ge­bo­te bietet.
Die Per­ma­kul­tur Eich wen­det sich ins­be­son­de­re auch an Kin­der und Jugend­li­che. Ziel ist dabei, ihnen die hei­mi­sche Natur und deren Nut­zung näher zu brin­gen. Ein Schwer­punkt liegt auch in der päd­ago­gi­schen Arbeit mit ihnen. Vie­le Schul­klas­sen und Kin­der­gär­ten besu­chen das Gelän­de und ver­wirk­li­chen teil­wei­se eige­ne Pro­jek­te, so zum Bei­spiel Schü­ler der Grund­schu­le Am Nast­berg Eich, die auf einer ihnen zuge­teil­ten Acker­flä­che anläss­lich des Welt­la­den­ta­ges 2011 Mais­kör­ner aus­ge­sät haben und sich bis zur Ern­te um das ange­legt Mais­feld küm­mern werden. 

Kürz­lich wur­de mit der nie­der­ös­ter­rei­chi­schen Initia­ti­ve „Natur im Gar­ten“ und der Gar­ten­aka­de­mie Rhein­­land-Pfalz eine Koope­ra­ti­on geschlos­sen, die Hob­by­gärt­nern zei­gen möch­te, wie sie einen natur­na­hen Gar­ten schaf­fen können
Auf dem Gelän­de wer­den für inter­es­sier­te Bür­ger regel­mäs­si­ge Bera­tun­gen und Sprech­stun­den im Hin­blick auf natur­na­he Gar­ten­ge­stal­tung bzw. zu all­ge­mei­nen gärt­ne­ri­schen The­men ange­bo­ten. „Wir wol­len die Men­schen für eine natür­­lich-öko­­­lo­­gi­­sche Gar­ten­ge­stal­tung sen­si­bi­li­sie­ren“, so Lutz Kosack. Wie natur­na­he Gär­ten ange­legt wer­den, kann man auf der Per­ma­kul­tur ler­nen, denn hier ent­ste­hen ent­spre­chen­de Schaugärten.

Das Pro­jekt „grü­ne, ess­ba­re und öko­lo­gi­sche Stadt“ gilt bereits jetzt bun­des­weit als Vor­bild für ande­re Gemein­den; im letz­ten Jahr konn­te Ander­nach beim Bun­des­wett­be­werb „Entente Flo­ra­le“ die Gold­me­dail­le gewin­nen. Dies ist auch für 2011 das Ziel.

Ander­nach geht neue Wege in Sachen Gar­ten­bau und Stadt­be­grü­nung, hier haben wir ein gutes Bei­spiel für eine natur­na­he Anla­ge“, freut sich die CDU –Frak­ti­on mit ihren Eicher Freun­den über das über­aus gelun­ge­ne Projekt.