24. Okto­ber 2022

RWZ investiert am Standort Andernach

Die Wei­ter­ent­wick­lung des RWZ–Agrar­zen­trums in Ander­nach stand im Fokus des Gesprä­ches zwi­schen Ober­bür­ger­meis­ter­kan­di­dat Claus Peitz, Dr. Ste­fan Zim­mer (Ver­triebs­grup­pen­lei­ter Ver­trieb Raiff­ei­sen Agrar­han­del Rhein-Main-Mosel-Saar), Eugen Hempsch (Ver­triebs­grup­pen­lei­ter Betrieb Raiff­ei­sen Agrar­han­del Rhein-Main-Mosel-Saar) und Rein­hard Hau­ter, Land­wirt und Stadtratsmitglied.

Die Raiff­ei­sen Waren-Zen­­tra­­le Rhein-Main eG (RWZ) ist die dritt­größ­te land­wirt­schaft­li­che Haupt­ge­nos­sen­schaft Deutsch­lands. Als füh­ren­der regio­na­ler Agrar­händ­ler han­delt sie im Kern­ge­schäft mit Agrar­er­zeug­nis­sen (Getrei­de, Ölsaa­ten, Kar­tof­feln), Betriebs­mit­teln für Land­wirt­schaft, Wein- und Pro­fi­g­ar­ten­bau, Agrar­tech­nik, Fut­ter­mit­teln sowie Holz. Des Wei­te­ren ist die RWZ Betrei­ber von Auto­häu­sern, Haus- und Gar­ten­märk­ten sowie Brenn- und Treib­stoff­händ­ler für Pri­vat­kun­den vor allem im länd­li­chen Raum. Das Geschäfts­ge­biet erstreckt sich über wei­te Tei­le von Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len, Hes­sen, ganz Rhein­­land-Pfalz und das Saar­land. Als Kon­zern ist die RWZ auch in Bay­ern und Nie­der­sach­sen sowie Frank­reich, Öster­reich und Bene­lux ver­tre­ten. Mit rund 2.500 Mit­ar­bei­tern an rund 220 Stand­or­ten sind wir im Groß­han­del für unse­re Mit­glieds­ge­nos­sen­schaf­ten sowie für ca. 47.000 Land­wir­te, Win­zer und Gar­ten­bau­er aktiv“ erläu­ter­te Dr. Zimmer.

Ander­nach ist ein zen­tra­ler Stand­ort für die RWZ. „Der Stand­ort am Hafen ist für uns sehr attrak­tiv und ele­men­tar, bie­tet er doch erheb­li­che Fracht­vor­tei­le im Bezugs- und Absatz­ge­schäft und erschließt den Land­wir­ten Vor­tei­le bei der Getrei­de­ver­mark­tung. Der Erhalt der direk­ten Ver­la­de­mög­lich­keit über den Hafen ist für uns von zen­tra­ler Bedeu­tung. Da der alte Ver­la­de­turm abge­ris­sen wer­den soll, ist eine neue Ver­la­de­an­la­ge mit der Mög­lich­keit zur Direkt­ver­la­dung als Ersatz zwin­gend erfor­der­lich, auch um zukünf­tig grö­ße­re Schif­fe zu bela­den. Mit geplan­ten Inves­ti­tio­nen von rund 15 Mil­lio­nen Euro beken­nen wir uns zum Stand­ort Ander­nach und blei­ben für unse­re Kun­den ein leis­tungs­star­ker Part­ner“ so Dr. Zimmer.

Claus Peitz beton­te, dass die RWZ für die Stadt und Regi­on ein bedeu­ten­der Wirt­schafts­fak­tor sei und bei­de im Wett­be­werb stär­ke. „Ich wer­de mich wei­ter­hin dafür ein­set­zen, die not­wen­di­gen Rah­men­be­din­gun­gen, ins­be­son­de­re auch in der Zusam­men­ar­beit mit unse­rem Hafen, zu schaf­fen. Dazu gehö­ren auch schnel­le Ver­fah­rens­ab­läu­fe in der Ver­wal­tung“, so Peitz und bedank­te sich für das offe­ne und infor­ma­ti­ve Gespräch.