8. Janu­ar 2018

CDU: Krahnenberg für alle Andernacher attraktiver machen

Die Ver­kehrs­si­tua­ti­on auf dem Krah­nen­berg berei­tet der CDU-Stadt­­­rats­­frak­­ti­on Sor­gen, wie Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Ger­hard Mas­berg in einem Schrei­ben an die Stadt­ver­wal­tung hervorhebt.

Mas­berg erin­nert dar­an, dass der Stadt­rat im ver­gan­ge­nen Jahr nach einer umfang­rei­chen Bür­ger­be­tei­li­gung mit dem Leit­bild 2030 ein­stim­mig für eine des Krah­nen­bergs aus­ge­spro­chen habe. In den Befra­gun­gen der Bevöl­ke­rung habe dabei ran­gier­te die Erreichbarkeit/Belebung des Ander­nacher Haus­bergs weit vor ande­ren Zie­len ran­giert und sei als vor­ran­gi­ger Wunsch bezeich­net worden.

Nicht über­ra­schend sei denn auch, dass die Eröff­nung des Traum­pfäd­chens „klei­ner Stern“ auf dem Krah­nen­berg auf eine über­gro­ße posi­ti­ve Reso­nanz gesto­ßen sei. Auch die ange­kün­dig­ten pri­va­ten Inves­ti­tio­nen in die Gas­tro­no­mie dort fän­den einen posi­ti­ven Anklang und erfüll­ten die Wün­sche vie­ler Ander­nacher. Das gel­te auch für Über­le­gun­gen, die Kan­zel am Krah­nen­berg noch attrak­ti­ver zu gestal­ten, sei es durch einen Sky­walk oder eine ande­re Ver­bes­se­rung der Situa­ti­on. Dabei sei­en sich alle Betei­lig­ten einig, dass dies zu einem wei­te­ren Anzie­hungs­punkt für unse­re Stadt wer­den und mit dem Tou­ris­mus die Stadt auch wirt­schaft­lich vor­an brin­gen könne.

Das setzt aber aus Sicht der  CDU vor­aus, dass die Infra­struk­tur den wach­sen­den Besu­cher­zah­len ange­passt wird. „Die der­zei­ti­ge Situa­ti­on, ins­be­son­de­re des Par­kens im Bereich des Hoch­be­häl­ters am Ende der Fels­ter auf dem Krah­nen­berg am Wochen­en­de ist unhalt­bar“, so Mas­berg. „Dass dort die Geduld der Anwoh­ner auf die Pro­be gestellt wird, denen regel­mä­ßig die Ein­fahrt zuge­parkt wird, ist voll zu ver­ste­hen. Wenn dann von Besu­chern den Anwoh­nern, die sich dar­über beschwe­ren, auch noch vor­ge­wor­fen wird, ande­ren Mit­bür­gern aus der Stadt den Zugang zu Krah­nen­berg und Kan­zel nicht zu gön­nen, kann das nur auf Empö­rung stoßen.“

Eine Park­ver­bots­be­schil­de­rung und Hin­wei­se auf den Park­platz im Bereich der Krah­nen­burg sind ein rich­ti­ger Schritt, meint Mas­berg, Das rei­che aber nicht aus. Denn zu Recht wer­de von vie­len Besu­chern auf den mise­ra­blen Zustand der Zuwe­gung von der Fels­ter zu die­sem Park­platz hin­ge­wie­sen, die drin­gend erneue­rungs­be­dürf­tig ist.

Des­halb bean­tragt die CDU eine Bera­tung in den städ­ti­schen Gre­mi­en und um Prü­fung, ob und ggf, wel­che Grund­stü­cke im Umfeld des Hoch­be­häl­ters sich zur Anla­ge eine wei­te­ren Park­plat­zes anbieten.