15. Mai 2016

Fairtrade-Frühstück in Andernach — Größte Kaffeepause der Welt

Über 1,8 Mil­lio­nen Per­so­nen haben welt­weit mit­ge­macht: Zuhau­se, in Cafés, Mensen, Kan­ti­nen oder auf Markt­plät­zen und Schul­hö­fen kamen sie zum „Fair­tra­­de-Früh­­stück“ zusam­men. Die bis­lang bun­des­wei­te Akti­on wur­de erst­mals welt­weit aus­ge­tra­gen, sodass die größ­te Kaf­fee­pau­se der Welt zustan­de kam.

In Ander­nach hat­te sich die hie­si­ge CDU bei strah­len­dem Früh­­som­­mer-Wet­­ter, bei lei­der etwas fri­schen Tem­pe­ra­tu­ren, vor ihrer Geschäfts­stel­le in der Bahn­hof­stra­ße betei­ligt. Kur­zer­hand hat­ten die Ander­nacher Christ­de­mo­kra­ten Tische und Bän­ke auf die Stra­ße gestellt und mit fair gehan­del­ten sowie regio­na­len Pro­duk­ten zum Früh­stück ein­ge­la­den. Damit hat­ten Ander­nachs Christ­de­mo­kra­ten wie schon im letz­ten Jahr mit wenig Auf­wand das ein­zi­ge öffent­li­che Fair­tra­­de-Früh­­stück 2016 in der Regi­on auf die Bei­ne gestellt. „Wir wür­den uns freu­en, wenn auch ande­re Per­so­nen und Orga­ni­sa­tio­nen sich an die­ser jähr­li­chen Akti­on betei­li­gen wür­den“, so Hans-Georg Han­sen, der die CDU auch in der Steue­rungs­grup­pe Fair­tra­­de-Stadt ver­tritt. „Aber wenn es die­ses Jahr nicht geklappt hat, dann viel­leicht nächs­tes Jahr“.

Für ein fai­res Früh­stück stan­den Kaf­fee und Oran­gen­saft, Mar­me­la­den, Honig, Zucker, Scho­ko­la­den­auf­stri­che, Gebäck und vie­les mehr zur Ver­fü­gung. Oft ver­ges­sen wir, dass vie­le der lecke­ren Zuta­ten gar nicht bei uns wach­sen, son­dern aus fer­nen Län­dern und Kon­ti­nen­ten stam­men. Men­schen in Afri­ka, Asi­en und Latein­ame­ri­ka pro­du­zie­ren unse­re Lebens­mit­tel oft unter Umstän­den, die ihnen kei­ne men­schen­wür­di­gen Lebens- und Arbeits­be­din­gun­gen ermög­li­chen und gleich­zei­tig Umwelt und Kli­ma schä­di­gen. Mit Fairtra­de erhal­ten Klein­bau­ern­or­ga­ni­sa­tio­nen neben einem fes­ten Min­dest­preis für ihren Kaf­fee zusätz­lich die Fair­tra­­de-Prä­­mie, über deren Ver­wen­dung sie gemein­schaft­lich ent­schei­den. Sie dient Inves­ti­tio­nen in die Orga­ni­sa­ti­on, in sozia­le und öko­lo­gi­sche Projekte.