26. April 2016

CDU Andernach zum Gespräch bei Zimmereibetrieb Huhmann — Bedeutung des Handwerks in Stadt und Region besprochen

Das Hand­werk ist eine wesent­li­che Stüt­ze der hei­mi­schen Wirt­schaft und des Arbeits­mark­tes und leis­tet einen wesent­li­chen Bei­trag zu Wachs­tum und Beschäf­ti­gung im Land. Dies wur­de wäh­rend eines Gesprächs von Ver­tre­tern der CDU-Stadt­­­rats­­frak­­ti­on unter Lei­tung ihres Vor­sit­zen­den Ger­hard Mas­berg mit Klaus und Kat­rin Huh­mann, Inha­ber des Ander­nacher Zim­me­rei­be­trie­bes Huh­mann, deut­lich. Die Fir­ma ist bereits seit 51 Jah­ren am Stand­ort Ander­nach ansäs­sig und bie­tet ihren Kun­den das gesam­te hand­werk­li­che Spek­trum eines Zim­me­rei­be­triebs. „Wir füh­len uns den tra­di­tio­nel­len Hand­werks­tech­ni­ken ver­bun­den, unse­re Kennt­nis­se und Fähig­kei­ten wer­den unter ande­rem auch bei auf­wen­di­gen Sanie­run­gen geschätzt“ beton­ten Klaus und Kat­rin Huhmann.

Inhal­te des Gesprä­ches waren unter ande­rem Maß­nah­men der Wirt­schafts­för­de­rung, Ver­fah­rens­fra­gen bei der Auf­trags­ver­ga­be und Aus­schrei­bun­gen durch die Ver­wal­tung sowie die Situa­ti­on am Arbeits­markt. Es sei schwie­rig, geeig­ne­ten Nach­wuchs für den kör­per­lich anstren­gen­den Beruf eines Zim­me­rers zu fin­den, vie­le Jugend­li­che hät­ten ande­re Vor­stel­lun­gen, als sie in die­sem Beruf gefor­dert wür­den. „Wir benö­ti­gen Mit­ar­bei­ter, die fle­xi­bel, belast­bar, ver­ant­wor­tungs­be­wusst und enga­giert arbei­ten. Wir sind froh, sol­che Mit­ar­bei­ter im Unter­neh­men beschäf­ti­gen zu kön­nen und dan­ken ihnen für ihre lang­jäh­ri­ge Tätig­keit bei uns“, so Zim­mer­meis­ter Klaus Huhmann.

Huh­mann nann­te den Kom­mu­nal­po­li­ti­kern der CDU bei­spiel­haft aktu­el­le Zah­len aus 2015 zur Ent­wick­lung der Aus­bil­dungs­zah­len in Rhein­­land-Pfalz: So wur­den im ver­gan­ge­nen Jahr 7641 neue Aus­bil­dungs­ver­trä­ge geschlos­sen, das sind 1,7 Pro­zent weni­ger als im Vor­jahr. Ins­ge­samt gab es zum Stich­tag 31.12. 2015 20289 Aus­zu­bil­den­de im Land, hier beträgt der Rück­gang zum Vor­jahr ‑2,6 Pro­zent. Ein wei­te­res The­ma waren die auf­wen­di­gen und immer umfang­rei­che­ren Doku­­men­­ta­­ti­ons- und Infor­ma­ti­ons­pflich­ten. Hier sei die Poli­tik gefor­dert, die­sen Auf­wand im Sin­ne der Unter­neh­men und Betrie­be soweit mög­lich zu redu­zie­ren. Abschlie­ßend bedank­te sich Ger­hard Mas­berg im Namen der CDU für die inter­es­san­te Dis­kus­si­on: „Im Rah­men unse­rer Mög­lich­kei­ten wer­den wir uns in Ander­nach für eine wirt­schafts­freund­li­che Stan­d­ort- und Arbeits­markt­po­li­tik ein­set­zen. Dazu gehört auch eine gute Infra­struk­tur, für deren Erhalt und Aus­bau wir uns ein­set­zen“, so Mas­berg abschließend.