11. Sep­tem­ber 2014

CDU will kostenloses offenes WLAN in Andernach — CDU-Stadtratsfraktion spricht sich für Bereitstellung eines offenen freien Funknetzes (WLAN) in Andernach aus

Am Ander­nacher Markt in der Son­ne sit­zen, am Kaf­fee nip­pen und dabei kos­ten­los im Inter­net sur­fen. Wenn es nach der CDU-Frak­­ti­on geht, soll das in der Ander­nacher Innen­stadt bald Rea­li­tät wer­den: Auf ent­spre­chen­den Antrag der CDU wur­de nun im Gey­sir­cen­ter ein kos­ten­frei­er WLan-Zugang ein­ge­rich­tet. Das reicht den Ander­nacher Christ­de­mo­kra­ten wer nicht. In einem jetzt bei der Stadt­ver­wal­tung ein­ge­reich­ten Antrag for­dert die CDU offe­ne WLan-Zugän­­ge an wei­te­ren Punk­ten in der Innen­stadt, z.B. am Stadt­haus­platz, His­to­ri­schem Rat­haus und Markt, erklär­te Hans-Georg Han­sen, kul­tur­po­li­ti­scher Spre­cher der CDU. Die Hot­spots könn­ten auch zu Wer­be­zwe­cken für die Stadt und tou­ris­ti­sche High­lights genutzt wer­den. Da immer auch eine Anmel­dung am Hot­spot not­wen­dig sein wird, könn­te als ers­te Sei­te, die sich dann öff­net, etwa die Home­page der Stadt oder von andernach.net mit orts­be­zo­ge­ner Wer­bung erscheinen.

Die CDU ver­spricht sich von einem kos­ten­lo­sen WLAN in der Innen­stadt vor allem eine Stei­ge­rung der Attrak­ti­vi­tät gera­de für aus­län­di­sche Tou­ris­ten, die auf die­se Wei­se teu­re Roa­ming­ge­büh­ren ver­mei­den könn­ten. Das gel­te auch für Ein­woh­ner und Besu­cher der Stadt, die bei einem kos­ten­lo­sen WLAM auf teu­re Han­­dy-Ver­­­trä­­ge ver­zich­ten oder ihr begrenz­tes Daten­vo­lu­men scho­nen könn­ten. ‘Der Zugang zum Inter­net gehört mitt­ler­wei­le zur tech­ni­schen Grund­ver­sor­gung einer hoch­ent­wi­ckel­ten Welt“, so begrün­det CDU-Stadt­­­rat Han­sen den Vor­stoß. „Daher soll­te jeder die Chan­ce erhal­ten, an aus­ge­wähl­ten Punk­ten jeder­zeit ins Netz zu gelan­gen, wie dies in Düs­sel­dorf, Pforz­heim oder ande­ren Städ­ten der­zeit auch ermög­licht wird“. Wenn es neben ein­zel­nen Gast­wir­ten, Ban­ken, Fri­seu­ren und Back­stu­ben mög­lich sei, ihren Kun­den ein frei­es WLan anzu­bie­ten, soll­te dies der Stadt­ver­wal­tung auch gelingen.